BlŠtter des Golds

 

Ein Ruf, zu den Lehre vom Bibel

Jahr ein                                                    SEPTEMBER                                                       2009

 

Redakteur, James A. Nelson, jan23@cox.net

Gewebe Meister, Martin Gutzmer, mrgutzmer@gmail.com

Sponor, David Pickett zurŸckzukehren, dr_pickett@hotmail.com

 

Kapitel 3

 

JESUS CHRISTUS, DER HERR

 

Kapitel 3

JESUS CHRISTUS, DER HERR

Der Herr Jesus Christus ist das zentrale Thema der Heiligen Schrift. Wir wollen nun Ÿber seine Gšttlichkeit, seine Menschwerdung, sein Werk und seine €mter nachdenken.

I. SEINE G…TTLICHKEIT

Im Alten Testament sagte Gott zu Mose ãICH BIN, DER ICH BIN.Ò Dies kommt auch in den "ICH-BIN" - Aussagen Jesu zum Tragen, mit denen er immer wieder seine Gšttlichkeit zur Geltung brachte und damit verdeutlichte: ãIch bin Gott.Ò

A. "ICH BIN das Brot, das vom Himmel gekommen ist.Ò Johannes 6,41.
B. ãICH BIN das Licht der Welt.Ò Johannes 8,12.
C. ÒICH BIN die TŸr.Ó Johannes 10,7.
D. ÒICH BIN der gute Hirte.Ó Johannes 10,11.
E. ÒICH BIN die Auferstehung und das Leben.Ó Johannes 11,25.
F. ÒICH BIN der Weg, die Wahrheit und das Leben.Ó Johannes 14,6.
G. ãICH BIN der wahre Weinstock.Ò Johannes 15,1.

Die Gšttlichkeit Christi bedeutet, dass er Gott ist. Die Schrift lehrt uns klar und deutlich diese wichtige Tatsache in folgender Weise:

A. Die Eigenschaften Gottes werden in der Schrift auf Christus angewandt:

(1) Seine PrŠexistenz. Christus hat keinen Anfang. Johannes 1,1-3; 17,5.
(2) Seine Allgegenwart. Er ist bei den Seinen, wo immer sie sich auch
befinden. MatthŠus 28,20.
(3) Seine Allmacht. Christus hat unbegrenzte Macht. Offenbarung 1,18.
(4) Seine Allwissenheit. Er wei§ alle Dinge. Johannes 21,17
(5) Seine Unwandelbarkeit. ãJesus Christus gestern und heute und derselbe
auch in Ewigkeit.Ò HebrŠer 13,8.

B. Christus ist der AusfŸhrende der Werke Gottes:

(1) Er erschuf alles. Johannes 1,3.
(2) In ihm hat alles Bestand. Kolosser 1,17.
(3) Er sprach davon, den Tempel (seines Leibes - Johannes 2,21) nach
dessen Abbruch wiederaufzurichten. (Johannes 2,19).

C. Die Bezeichnung "GottÒ finden wir auch auf Christus angewendet:

(1) Gott der Vater spricht den Sohn als Gott an. HebrŠer 1,8.
(2) Menschen nennen ihn Gott, und er wehrt ihnen nicht, ihn anzubeten.
Johannes 20,28.
(3) DŠmonen wussten um seine gšttliche Herkunft und Bestimmung. Markus
1,24.
(4) Er selbst verwies darauf, dass er und der Vater eins seien. Johannes
10,30.

II. SEINE MENSCHWERDUNG

Die Menschwerdung Christi bedeutet sein Kommen in diese Welt als Mensch.

A. Die Geburt Jesu wurde bereits im Alten Testament vorausgesagt. Jesaja
7,14.

B. Seine Geburt ist geschichtlich belegt. Sie unterscheidet sich von
allen anderen Geburten:

(1) Er wurde durch den Heiligen Geist empfangen. Lukas 1,35.
(2) Er wurde von einer Jungfrau geboren. MatthŠus 1,23.
(3) Er war wahrer Mensch mit Kšrper (HebrŠer 10,5), Seele (MatthŠus
26,38) und Geist (Lukas 23,46).

C. Christus kam in Menschengestalt, um:

(1) den Vater zu offenbaren. Johannes 14,9;
(2) die SŸnde hinwegzutun, indem er sich selbst zum Opfer darbrachte.
HebrŠer 9,26;
(3) die Werke des Teufels zu zerstšren. 1. Johannes 3,8.

Anmerkung: Eine der grundlegenden Wahrheiten des christlichen Glaubens ist, dass Jesus Christus wahrhaftiger Gott ist und dass er durch das Wunder der Jungfrauengeburt als Mensch in die Welt kam. Kraft dieser Geburt hat er nicht die adamitische bzw. sŸndhafte Natur geerbt. Ršmer 5,12. Als Mensch war er všllig sŸndlos. Sein sŸndloses Leben und seine leibliche Auferstehung von den Toten bestŠtigen diese Wahrheiten.

III. SEIN WERK

Hier wollen wir den Tod des Herrn sowie seine Auferstehung und Himmelfahrt bedenken. Das Kreuz ist die grundlegende Wahrheit des geoffenbarten Gotteswortes. Mit ãKreuzÒ meinen wir nicht das Holzkreuz an sich, sondern das an diesem vollbrachte Opfer. Beginnend mit dem Heiligtum (StiftshŸtte) in der WŸste ist das alttestamentliche Wort Gottes voller Symbole, die auf Christus und seine Kreuzigung hinweisen. Er ist das Passahlamm (2. Mose 12) und verkšrpert die eherne Schlange (4. Mose 21 und Johannes 3,14.15). Er ist der Hirte von Psalm 23 und der geschlagene Hirte von Sacharja 13,6.7. Er ist der leidende Gottesknecht in Jesaja 53 und der Kšnig der Ehre in Psalm 24,9.10.

A. Sein Tod

(1) Die Rettung wird den Menschen nicht durch das Leben Christi
zuteil, sondern durch seinen Tod. Johannes 3,14.18
(2) Sein Tod war Teil von Gottes ewigem Plan. HebrŠer 10,7.
(3) Er war erforderlich, um die alttestamentlichen Verhei§ungen zu
erfŸllen. Jesaja 53,5.
(4) Er war fŸr die Erlšsung der Menschen notwendig. Epheser 1,7.
(5) Der Tod Christi geschah fŸr andere. Er starb als Stellvertreter.
1. Korinther 15,3.
(6) Der Tod Christi war allgenugsam. Er entspricht in allem Gottes
Forderungen: Christus erduldete bis zur letzten Konsequenz das
Gericht Gottes Ÿber die SŸnde. Sein SŸhnetod macht allen Schaden gut,
denn es war der Tod einer keiner Begrenztheit unterliegenden Person,
der daher auch in seinen Auswirkungen von unbegrenztem Wert ist.




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B. Seine Auferstehung

(1) Die leibliche Auferstehung Christi war notwendig, um das
prophetische Wort zu erfŸllen, um das Werk am Kreuz zu vollenden
(Ršmer 4,25) und ihm sein gegenwŠrtiges Werk im Himmel zu
ermšglichen.
(2) Christi Auferstehungsleib war wirklich. Seine JŸnger erlebten ihn
leibhaftig, nicht als Geist. Lukas 24,39. Es war anderer kein Leib als
der, der am Kreuz hing, denn er hatte noch die NŠgelmale an den HŠnden
und die Speerwunde an der Seite. Johannes 20,27. Und doch war es ein
verwandelter Kšrper mit der Kraft, physische Begrenzungen zu
Ÿberwinden.
(3) Nach seiner Auferstehung erschien Christus einigen seiner Nachfolger
mindestens zehnmal. Mehr als 500 verlŠssliche Zeugen sahen ihn als
Lebenden und bezeugten, dass er tatsŠchlich von den Toten auferstanden
war. 1 Korinther 15,6-8.
(4) Die Auferstehung Christi ist eine eminent wichtige Wahrheit. Wenn es
keine Auferstehung gegeben hŠtte, dann gŠbe es keinen christlichen
Glauben. Dieses eine Ereignis unterscheidet das Christentum von allen
Religionen. Diese verweisen auf das Grab ihres Stifters
und ãRettersÒ. Wir haben keinen toten Gott. Wir haben einen
lebendigen Heiland, der Ÿber Tod und Grab triumphiert hat und auf ewig
lebt. In den GerichtssŠlen dieser Welt ist die Aussage eines
Augenzeugen fŸr eine Sache von ausschlaggebender Bedeutung.
Persšnliche Meinungen zŠhlen hier wenig. Bei Ÿber 500 Augenzeugen, die
bezeugen, persšnlich den vom Tod auferstandenen Christus gesehen zu
haben, besteht kein Zweifel Ÿber die Wirklichkeit der Auferstehung.


C. Seine Himmelfahrt

(1) Am Ende seiner irdischen Wirksamkeit wurde Christus in den Himmel
emporgehoben. Lukas 24,51; Apostelgeschichte 1,9-11.
Sein Leib war wŠhrend der Auffahrt, mit der er seine Verhei§ung von
Johannes 14,2.3 erfŸllte, fŸr die Augenzeugen sichtbar: ãIn meines
Vaters Hause sind viele Wohnungen. WennÕs nicht so wŠre, hŠtte ich
dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die StŠtte zu bereiten?
Und wen ich hingehe, euch die StŠtte zu bereiten, will ich
wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin.Ò
Johannes 14,2-3.

(2) Er ging hinauf zum Vater, um von diesem wieder in seine ursprŸngliche
Herrlichkeit eingesetzt zu werden (Johannes 17,5) und den Dienst fŸr
die Seinen fortzufŸhren. Im ersten Kapitel der Offenbarung bezeugt
Johannes den erhšhten Herrn.

IV. SEINE €MTER

Christus wird uns in der Schrift als Prophet, Priester und Kšnig vorgestellt.

A. Als Prophet kŸndet er den Menschen, was Gott ihnen zu sagen hat, und
offenbart ihnen Gott. Johannes 1,18.

B. Als Priester tritt er fŸr die GlŠubigen vor Gottes Thron ein. HebrŠer
4,14-16.

C. Als Kšnig regiert er heute in den Herzen derer, die ihm ergeben sind.
An jenem Tage wird er auf dieser Erde seine tausendjŠhrige Herrschaft
antreten. Offenbarung 20,2.3. Psalm 72 beschreibt diese Herrschaft.
Danach wird der Herr Jesus fŸr immer und ewig Kšnig der Kšnige und
Herr aller Herren sein.


 


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