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Kapitel 2
Gott
Nichts kann den menschlichen
Verstand mehr beschäftigen als das Studium Gottes und das
Verhalten des Menschen zu ihm.
I. DIE EXISTENZ GOTTES
A. Viele Systeme mit falschen
Lehren leugnen die Existenz Gottes.
1. Deismus: dieses System
bestätigt, dass es einen Gott gibt, bestreitet aber, dass dieser
Gott für die Schöpfung verantwortlich ist.
2. Atheismus: Ohne Erklärung
einer Wirkung und ohne Grund behauptet diese Gruppe, dass kein Gott
existiert.
3. Skeptizismus: Sie
bezweifeln und glauben nicht an die Existenz Gottes, besonders
einen Gott der Offenbarung.
4. Agnostizismus: diese
Schule streitet zwar Gott nicht ab, leugnet jedoch, dass man
Gewissheit darüber haben kann.
5. Pantheismus: Alles ist
Gott und Gott ist alles.
6. Tritheismus: Lehrt die
Existenz von 3 separaten Göttern.
7. Dualismus: Der Glaube an
2 Götter – ein Gott der gut ist und ein Gott, der übel ist. Beide
sind jedoch gleichwertig.
8. Monotheismus: ist die
Lehre von einem Gott. Christen glauben an diesen Gott und sogar
der Teufel. (Jakobus 2,19)
B. Die Bibel braucht die
Existenz Gottes nicht zu beweisen. Diese Tatsache bestätigt sich
überall in der Bibel. Bevor etwas beginnen konnte, war er, “der am
Anfang war Gott.” Der erste Vers der Bibel beginnt mit der
Anerkennung seiner Pre-Existenz. “Am Anfang schuf Gott die Himmel
und die Erde.” Gottes Existenz wird als Behauptung einer Tatsache
präsentiert, die keine Beweise braucht. Jemand, der sagt, dass Gott
nicht existiere, wird in Psalm 14; 1 als Narr bezeichnet. Diesen
Vers müssen wir gleichzeitig mit Johannes 1,1-5 in Verbindung
bringen, denn hier wird auf die ewige Existenz Jesu Christi ganz
klar hingewiesen und macht gleichzeitig seine “ewige Sohnschaft “
gültig. An der Schöpfung war auch der Heilige Geist beteiligt.
“..und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.” 1. Moses 1:2.
Der Dreieinige Gott erschuf die Himmel und die Erde.
C. Wie dem auch sei, auch
außerhalb der Bibel zeigen uns bestimmte Beweise die Existenz
Gottes auf.
1. Die Menschheit glaubte
schon immer an ein weltumfassendes Wesen.
2. Die Schöpfung braucht
einen Schöpfer. Das Universum konnte unmöglich ohne Ursache entstehen.
3. Die wunderbare Gestaltung,
die wir in der Schöpfung finden, bestätigt einen unendlichen
Gestalter.
4. Weil das Gute und das
Böse in der Welt existieren, müssen wir annehmen, dass es ein
Sittengesetz gibt, das das Gute vom Bösen unterscheidet. Und weil
es ein Sittengesetz gibt, muss es auch einen Gesetzgeber geben.
5. Weil der Mensch ein
sittliches, intelligentes Wesen ist, muss sein Schöpfer von einer
höheren Ordnung sein, um ihn erschaffen zu haben.
II. GOTTES NATUR
A. Gott ist Geist (Johannes,
4; 24). Das bedeutet, dass Gott körperlos und unsichtbar ist.
Trotzdem kann er sich dem Menschen in sehbarer Form offenbaren. In
der Person Jesus Christus zeigte sich Gott der Welt in einem
fleischlichen Körper.
B. Gott ist Licht. “…Gott ist
Licht, und in ihm ist keine Finsternis.”(1. Johannes. 1,5)
C. Gott ist Liebe. “…Wer
nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe.”
(1.Johannes. 4,8)
D. Gott ist ein verzehrendes
Feuer. “…Denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.” (Hebräer
12,29)
E. Gott hasst. “… Diese sechs Dinge hasst der Herr, diese sieben sind
ihm ein Gräuel: ”(Sprüche 6, 16)
F. Gott hört. “…Die Augen
des Herrn sehen uns und seine Ohren sind offen für unsere Gebete.
G. Gott ist eine Person.
Persönliche Namen, die auf ihn hinweisen, werden benutzt
(2. Moses 3, 14 /Matthäus 11,
25) Charakter: Eigenschaften sind ihm zugeschrieben,
wie (1) Weisheit, Jesaja 55,
9-10 (2) Gefühle 1. Moses 6,6 (3) Willen, Josua 3,10
H. Gott ist Einheit. Das
Wort Gottes lehrt ganz klar und deutlich die Existenz Gottes. (1.
Timotheus 2, 5 – lies den Vers) Die falsche Lehre, dass es mehrere
Götter gibt, verstößt gegen alle Regeln der Vernunft. Es kann nur
ein höchstes Wesen geben.
I. Gott ist Dreiheit. Die
Bibel lehrt nicht nur, dass es nur einen Gott gibt, sondern auch,
dass die Gottheit aus 3 Personen besteht, -Vater, Sohn und Heiliger
Geist. Für den menschlichen Verstand ist das unerklärlich. Aber
auch, wenn es unverständlich und unerklärlich ist, ist es
glaubhaft, denn das Wort Gottes bestätigt das. Das Wort Dreiheit,
oder Dreieinigkeit ist in der Bibel unauffindbar, aber die Wahrheit
darüber findet man in den folgenden Passagen: (1) Jesu Taufe,
Matthäus 3,16-17. (2) Die Aussendung der Apostel, Matthäus 28,19
(3) Die Segnung, 2. Korinther 13,14 Im Römerbrief 1,7 wird Gott
–Vater- genannt. Im Hebräerbrief wird der Sohn -Gott – genannt.
Auch der Heilige Geist wird in der Apostelgeschichte 5, 3-4 mit
Gott bezeichnet
III. Gottes Attribute
Es ist schwierig Gott zu
definieren. Einer der besten Wege ist die Beschreibung bestimmter
Qualitäten und Eigenschaften Gottes Bei dem Versuch, eine
unbekannte Person zu beschreiben, weisen wir oft auf das Haar, die
Augenfarbe, die Größe und andere Charakteristiken hin. So gibt uns
auch die Bibel Aufschluss über Gott. Hier sind nun einige
Eigenschaften Gottes.
A. Gott ist allgegenwärtig.
Das bedeutet, dass Gott überall zur gleichen Zeit ist. Jeremia
23,24.
B. Gott ist allwissend; in
andern Worten: er weiß alle Dinge. Er kennt jeden menschlichen
Gedanken und jede menschliche Tat. Sprüche 15,3 Er kennt jeden
Vorgang und jeden Ort in der Natur, sogar der Tod eines Spatzen
entgeht ihm nicht. Matthäus 10,29 Und obwohl das Weltall
grenzenlos und prächtig ist, kennt Gott die ewige Geschichte eines
jeden Sandkorns.
C. Gott ist allmächtig. Alle
Macht ist in ihm und von ihm. Er schuf den Kosmos und kontrolliert
ihn mit seiner Macht. Es gibt nichts, dass Gott nicht tun kann.
Matthäus 19,26
D. Gott ist ewig. Für ihn
existiert weder Anfang noch Ende. Als Moses ihn fragte “Was ist
sein Name? Was soll ich sagen?” Gott antwortete: ”Ich bin, der ich
bin!” Er ist der ewige “Ich bin”. 2. Moses 3,13-14
E. Gott ist unveränderlich.
“Denn ich, der Herr, verändere mich nicht.”Maleachi 3;6
F. Gott ist heilig. Er ist
absolut heilig und frei von Sünde. Er liebt Gerechtigkeit und hasst
die Sünde. Sprüche 15, 9-26 Er muss sich von Sündern absondern
und die Sünde bestrafen. Jesaja 59,1-2
G. Gott ist gerecht. Alles
was er tut ist gerecht und richtig. Er erfüllt alle seine
Verheißungen. Psalm 119,137
H. Gott ist Liebe. Obwohl
Gott die Sünde hasst, liebt er die Sünder. Johannes 3,16
Anmerkung: Wenn wir im Gebet
mit Gott sprechen, benutzen wir Worte die Ehrfurcht und Respekt für
Gott ausdrücken. Es wäre nicht richtig, mit Gott wie mit
unseresgleichen zu sprechen. Lasst uns niemals vergessen, dass,
wenn wir beten wir jedes Mal in die Gegenwart des Koenigs der
Könige treten.
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